Verhaltensprävention hat zum Ziel, gesundheitsgefährdendes Verhalten – z.B. Rauchen, Essgewohnheiten, Bewegungsmangel – zu ändern. Verhaltensprävention bedient sich verhaltenstheoretischer Programme und setzt die Bereitschaft des Einzelnen voraus, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
In Abgrenzung dazu beinhaltet Verhältnisprävention technische, organisatorische und soziale Bedingungen des gesellschaftlichen Umfeldes sowie deren Auswirkungen auf die Entstehung von Krankheit. Hier steht die Beseitigung von negativen Einflüssen auf die Gesundheit, also die Verringerung oder Beseitigung von Krankheits- bzw. Unfallursachen im Vordergrund.
Allgemeinhin werden unter dem Begriff Prävention alle zielgerichteten Maßnahmen zusammengefasst, die eine bestimmte gesundheitliche Schädigung verhindern, weniger wahrscheinlich machen oder verzögern.